DESIGNER IM DIALOG:
DANIEL ANDRESEN

B R A N D S

Daniel Andresen, der Strick-Designer aus Antwerpen, im Interview über seine Arbeit als unvorhersehbares Erlebnis und an der Schwelle zwischen Tradition und Avantgarde und seine Liebe zum Unvollkommenen. Warum er lieber Handwerker, als Künstler ist und warum er sich trotzdem nicht prägen lässt, sondern selber prägt. 

eigensinnig wien: Wann und womit begann die Leidenschaft zur Stickerei?
Daniel Andresen: Da gibt es keinen richtigen Zeitpunkt. Ich habe mich schon immer sehr mit Materialen und Garnen auseinandergesetzt und die typischen Charakteristiken studiert. Das Stricken gibt mir sehr viel Raum, Materialen zu Mischen und mit verschiedenen Garnen zu experimentieren. Das Resultat fällt einem dann auch sofort in die Hände, was meiner Ungeduld zugute kommt. Grundsätzlich wollte ich eigentlich nur Bündchen für meine Lederjacken stricken. Dadurch ist dann gleichzeitig eine kleine Kollektion aus Lederjacken, zwei Cardigans und zwei Pullovern geworden. Das war Ende 2009. Nach weiterem Experimentieren und dem Ankauf von eigenen Maschinen ging es dann wirklich los. Meine Wohnung war anfangs vollgestopft mit Wolle und Leinen und hat sich auch erst wieder nach der Gründung meiner Strickwerkstätte geleert.

eigensinnig wien: Strickerei ist ein Traditionshandwerk. Die Spuren der Strickerei reichen bis ins Altertum zurück. Siehst du deine Arbeit als „Retten der Tradition“? Wie wichtig ist es dir, dass man Daniel Andresen mit Tradition verbindet?
Daniel Andresen: Ich persönlich verbinde die traditionelle Strickerei mit klassischen Fischerpullis oder Isländer Pullover. Somit ist das was Daniel Andresen macht, nicht direkt mit Tradition in Verbindung zu bringen. Ich sehe meine Arbeit eher als eine Interpretation- obwohl ich auf Handstrickmaschinen arbeite, ist meine Strickerei unerwartet anders, hat Struktur und lebt durch das Experiment an der Maschine und der Stricktechnik. Durch das Handstricken ist jedes meiner Stücke lebendiger und persönlicher, aber nicht traditionell... „vielleicht“ leider nicht.

eigensinnig wien: Dein Atelier in Antwerpen trägt den eigenwilligen Namen „one-0-eight“. Reine Kreativität oder gibt es eine Geschichte dazu?
Daniel Andresen: 108 ist meine Glückszahl. Diese Zahl bzw. der Name findet seinen Ursprung in der Geschichte einer hinduistischen Gebetskette mit 108 Perlen, die für Gebete, zur Meditation oder zur Entspannung verwendet wird. Das Stricken ist für mich etwas stark Meditatives. Wenn ich in meinem Atelier stricke, vergesse ich alles um mich herum. Alles wird still und ich fühle mich frei und mit meiner Materie verbunden. Aus diesem Meditationsaspekt habe ich meinem Atelier den Namen „one-0-eight“ gegeben. Auch meine erste Kollektion trägt den Namen 108.

eigensinnig wien: Warum Antwerpen?
Daniel Andresen: Antwerpen war die beste Studiermöglichkeit für mich. Danach bin ich hier geblieben. Antwerpen ist eher eine praktische Wahl: Ruhig, keine Ablenkung, Nähe zu Paris.

eigensinnig wien: Daniel Andresen verbindet das Strickhandwerk mit avantgardistischer Schnittkunst. Passieren deine Schnitte impulsiv und unwillkürlich im Prozess oder arbeitest du nach strikten Schnittmustern?
Daniel Andresen: Es entsteht absolut nichts nach dem typischen Prozess der Schnitttechnik auf Papier. Bei mir gibt es maximal A4 Skizzen die niemand sonst außer mir selbst deuten und lesen kann und kleine Musterlappen mit der jeweiligen Stricktechnik, für die Kalkulation des Strickablaufs. Die fertigen Modelle entstehen dann aus reinem Experimentieren, Ausprobieren und Weiterentwickeln. Meine Arbeit ist ein unvorhersehbares Erlebnis.

eigensinnig wien: Am Handwerk der Strickerei faszinieren mich persönlich die vielen unerwarteten Erlebnisse, die am Ende sehr oft ein „Zufallsprodukt“ entstehen lassen. Siehst du deine Arbeit und das Entstehen deiner individuellen Designs auch als eine Art Erlebnis für dich selbst oder ist es mit den zahlreichen Saisonen inzwischen zur Routine geworden?
Daniel Andresen: Routine gibt es nie! Innerhalb von Stunden kann man die gesamte Potpourri von Freude, Drama, Intuition, Erkenntnis, Enttäuschung oder Fügung erleben. Jeder Moment ist ein Erlebnis und unberechenbar.

eigensinnig wien: Du sprichst in diversen Interviews davon, dass jedes einzelne Stück von Daniel Andresen absolut individuell ist. In welcher Weise schaffst du es jedem Kleidungsstück Individualität zu verleihen?
Daniel Andresen: Individualität bekommt das einzelne Stück erst durch meine unterschiedlichen Kunden. Ich präsentiere zur Order in Paris zwar bestimmte Muster als Basis aber jeder Kunde hat die Möglichkeit SEIN individuelles Stück in Farbe, Material und feinen Schnittabänderungen „einzig“ zu machen. Somit hängt in keinem Laden ein und dasselbe Stück. Nie...das wäre furchtbar! Dieser Prozess der Individualisierung ist für mich als Designer sehr wertvoll und es macht Spaß. Dafür investiere ich auch sehr gerne mehr Zeit.

eigensinnig wien: Wie sieht der Entstehungsprozess deiner Kollektionen aus? Was ist der erste Schritt in die nächste Kollektion?
Daniel Andresen: Mitten in der Produktion der letzten Kollektion passiert der Schritt in die nächste. Die vergangene Kollektion ist die grundlegende Inspiration für neue Details, Strukturen und Farben. Meine Kollektionen funktionieren wie eine permanente Weiterentwicklung. Durch alte Kollektionen rutsche ich förmlich in neue Ideen. Wenn ich an einem fertig ausgearbeiteten Stück arbeite überkommt mich oft der Moment einer neuen Idee, die ich dann auch sofort umsetzen muss. In diesem Moment bleibt alles andere stehen.

eigensinnig wien: Idee als Stichwort und Basis deiner Designs. Wie lässt du außerhalb vom Prozess neue Ideen entstehen? Begegnungen, Erlebnisse, reine Träumerei...? Woher holst du deine Inspiration?
Daniel Andresen: Von überall her. Es ist ein Bündeln von Emotion, Bildern und Farben. Ein nasser Asphalt als Inspiration für eine neue Farbe. Meine Freundin eingewickelt in ein Handtuch, als Inspiration für einen neuen Cardigan. Es gibt bei Daniel Andresen keine klare Inspirationsquelle. Meine Ideen sind stark abhängig von meiner Stimmung, meinen Empfindungen und meinen Gefühlen. Emotionen als Inspiration können wunderbare Dinge entstehen lassen. Ob Struktur, Form oder Farben. Das Entstehen von neuen Ideen ist ein Spiel im Prozess.

eigensinnig wien: Würdest du deine Arbeit auf eine künstlerische Ebene haben? In welcher Weise?
Daniel Andresen: Nein, definitiv nicht. Ich habe zu großen Respekt vor dem Mut echter Künstler, um mich selbst als solchen zu sehen. Die Welt der Mode ist zu kommerziell, um über Kunst zu sprechen. Ich bin kreativ, habe Sinn für die Ästhetik, bin es gewohnt anders an Dinge heranzugehen, aber ich sehe mich selbst nicht als Künstler. Das ist meiner Meinung nach zu hoch.

eigensinnig wien: Von Haider Ackermann, Trois-Quarts über Hilde Frunt und der Royal Academy of Fine Arts hin zu deinem eigenen Brand Daniel Andresen. Welcher Abschnitt deines Lebens hat dich in Sachen Skills and Know-How am stärksten geprägt?
Daniel Andresen: Geprägt hat mich leider keiner so richtig. Das meiste habe ich mir selbst durch meine Neugier beigebracht. Am meisten habe ich von Hilde Frunt gelernt. Sie hat mich wahnsinnig unterstützt, dass ich meinen eigenen Weg verfolge. Sie hat mir gezeigt, wie man etwas anpackt, um etwas zu erreichen. Sie hat mir viel Mut gegeben, mein Ziel zu verfolgen. Grundsätzlich wollte ich von Hilde nur Strickbündchen für meine Lederjackenkollektion... „Ich lasse mich nicht prägen, ich präge mich selbst.“

eigensinnig wien: Im Interview mit „The Word Magazine“ sprichst du von deiner Liebe zu Strukturen, dem Fehlerhaften und Unvollkommenen. Du bezeichnest die Strickerei als etwas, das Raum für Überraschungen und Experimente lässt. Lebst du auch privat nach dieser Leidenschaft? 
Daniel Andresen: Ich denke schon. Diese Dinge habe ich schon oft über mich gehört. Unberechenbar, unvorhersehbar, überraschend. Ich bin spontan und auch sprunghaft. Ich lebe diese Leidenschaften offenbar selbst, aber das ist doch schön, oder?

eigensinnig wien:„Craftsmanship“ und „Made in Belgium“ als Fokus und Kernaussage von Daniel Andresen. Wie schwierig ist es dieses Level an hochwertiger Ausführung jedes einzelnen Produktes, neben steigendem Preisdruck und Massenkonsum des Modemarktes, zu halten?
Daniel Andresen: Bei Daniel Andresen ist es sicher kein Kampf. Das hochwertige und faire Produkt ist selbstverständlich. Durch die Produktion im eigenen Atelier stellt sich die Frage der fairen Produktion nicht. Wir machen alles selbst und ich sehe wie und was passiert. Unsere Materialien sind ohne Ausnahme selektierte „Fair Trade“ Produkte, die hauptsächlich aus Südamerika kommen. Wir haben unsere Agenten und Vertrauenspersonen, die weltweit nach 100%igen Fair Trade Materialien recherchieren. Unser Leinen kommt sogar direkt aus Belgien und unsere Wildseide wird direkt vom Boden „gepflückt“. Für uns eine Selbstverständlichkeit, die ihren Wert hat.

eigensinnig wien: Daniel Andresen produziert ausschließlich im eigenen Atelier in Antwerpen. Individualität jedes einzelnen Kleidungsstückes durch Handarbeit steht dabei an oberster Stelle. Im Interview mit „The Word Magazine“ sprichst du davon, 600 Strickteile in 2 Monaten zu produzieren. Wie schaffst du diese große Menge in so kurzer Zeit herzustellen? Wie groß ist dein Team im Background?
Daniel Andresen: Mein Team umfasst grundsätzlich mich und meine rechte Hand, Judith. In den Höchstphasen der Produktion arbeitet auch noch ein Freelancer mit. Die genannte Saison von 600 Stück war definitiv zu viel. Es war im kleinen Rahmen Fließbandarbeit. Einer strikt die Ärmel, der Andere die Rückenteile, der dritte setzt das Stück zusammen. Das habe ich einmal gemacht, aber es wird nie mehr passieren. Auch wenn alles durch hochwertige Handarbeit entstanden ist, war es kein gesunder Herstellungsprozess für das einzelne Produkt. Ein Stück muss vom Garn bis zum fertigen Produkt von ein und derselben Person gemacht werden. Ein zu schnelles Tempo ist nicht gut für das Kleidungsstück. Es fehlt die nötige Feinheit, das Bewusstsein zum Stück und die Qualität leidet bei zu schnellem Tempo. Bei Daniel Andresen wird keine Fließbandarbeit gemacht, es wird Bestellung für Bestellung hergestellt. Ist die Bestellung eines Kunden abgeschlossen, wird erst an der nächsten gearbeitet. Es wäre auch nicht anders möglich, da jeder Kunde individuell angefertigte Kleidungsstücke bekommt. Sei es die Farb- oder Material Wahl. Ärmellänge oder speziell gewünschte Details. Jedes Stück ist individuell und einzig.

eigensinnig wien: Bekommst du bezüglich Entwurf und Stricktechnik Unterstützung oder arbeitest du im Team? Passiert der designtechnische Part ausschließlich durch deine alleinige Kreativität.
Daniel Andresen: Design passiert ausschließlich aus mir selbst heraus. Durch Ruhe und laute Musik. Mein Team unterstützt mich beim Feinschliff und der Fertigung. Ich gebe das Grundrezept vor, gewürzt wird im Team.

eigensinnig wien: Bezüglich Kreativität: Wie oft passiert es, dass du durch deine Experimentierfreudigkeit deine Strickmaschinen zerstörst? Könnte man deinen Arbeitsprozess auch, nach Joseph Schumpeter, als „Schöpferische Zerstörung“ bezeichnen?
Daniel Andresen: Das „Zerstören“ kann in meinem Atelier schon manchmal Alltag bedeuten. Ob Nadel, Maschine oder das gestrickte Stück selbst – Grenzen werden gefordert. Ich stricke mit sehr komplizierten Materialien wie Stahl und Leinen, wobei das ungewaschene Leinen noch schlimmer ist als Stahl. Meine Arbeit ist und bleibt ein aufregendes Experiment, wobei man nicht immer weiß, wohin es führt. Durch jedes Erlebnis des ‚Kaputtwerdens’, kann jeden Moment etwas Neues, Unerwartetes, aber Wunderschönes entstehen.

eigensinnig wien: Wie wichtig ist es dir als Designer, dass dein Gegenüber deine Arbeit versteht - Prozess, Philosophie, Produktion?
Daniel Andresen: Es ist mir wichtig, die richtigen Information an denjenigen weiterzugeben, der sich dafür interessiert. Aber grundsätzlich finde ich es einfach schön, wenn eines meiner Stücke jemanden fasziniert und derjenige es haben und tragen möchte. Wenn jemand bereit dafür ist, einen bestimmten Wert für Daniel Andresen zu bezahlen, dann weiß er wahrscheinlich warum bzw. was er sich leistet.

eigensinnig wien: Du hast doch vor Jahren die Royal Academy of Fine Arts in Antwerpen besucht. Könntest du dir vorstellen als Lehrbeauftragter auf dieser Hochschule tätig zu sein?
Daniel Andresen: Nein...lieber nicht! Jemandem etwas zu erklären, was er nicht versteht, verstehe ich nicht. Ich hadere schon mit einem Praktikanten in meiner Manufaktur und das reicht. Ein klares NEIN!

eigensinnig wien: Sollte dich eines Tages H&M anrufen bzgl. einer limitierten Exklusivkollektion für die Modekette, wie es bereits Alexader Wang oder Isabel Marant getan haben. Wie reagierst du?
Daniel Andresen: Ich lege auf!

eigensinnig wien: Welche Bedeutung hat „Zeiterleben“ und Muße für dich?
Daniel Andresen: Es ist etwas sehr intensives und persönliches für mich. Wenn es nicht intensiv ist, klappt es nicht.

eigensinnig wien: Welchen persönlichen Wert trägt Luxus für dich?
Daniel Andresen: Luxus finde ich in unserer Zeit etwas sehr Subjektives. Zeit kann auch Luxus sein. Luxus kann auch Freiheit sein, oder die Möglichkeit, sich selbst auszudrücken. Materieller Luxus, wie Uhren und Autos machen für mich keinen Sinn und sind wertlos und leer. Über diese Frage könnten wir noch Stunden sprechen und Luxus neu definieren.

eigensinnig wien: Was bedeutet Ästhetik im Design für dich?
Daniel Andresen: Das, was Tag für Tag in unserem Atelier entsteht. Es sind viele wichtige Dinge, die in einem Körper zusammenfließen: Material, Gefühl, Farbe und Funktion.

eigensinnig wien: Prozess oder Produkt. Was ist dir wichtiger?
Daniel Andresen: Ganz klar beides. Es gibt in diesem Fall nichts Wichtigeres. Es muss ein Ausgleich zwischen beiden Aspekten bestehen. Richtet man den Fokus nur auf den Prozess, wird es kein gutes Produkt und umgekehrt. Es muss eine Art Synergie entstehen. Eine Art Verbundenheit. Prozess und Produkt ist Eins.

eigensinnig wien: Etwas Charakteristisches, dass das Label Daniel Andresen beschreibt?
Daniel Andresen: Gemütlichkeit, wohlfühlen.

eigensinnig wien: Etwas Charakteristisches, dass Daniel Andresen privat beschreibt?
Daniel Andresen: Verschlossen.

eigensinnig wien: Ein Duft, der Daniel Andresen illustriert?
Daniel Andresen: Der Duft von Daniel Andresen ist ein Gemisch aus ganz vielen Sachen. Es ist ein Duft für Körper und Raum: Leinen, trocknende Wolle, wilde Seide und Leder. Alles zusammen gewaschen mit Kräuter.

eigensinnig wien: Dein Lieblingsbier mit Blumengeschmack?
Daniel Andresen: Das belgische „Gageleer“. Ein wunderbares Bier, zu dem man nur „Hurra“ sagen kann, wenn man’s genießt. Ein etwas stärkeres Dunkelblondes gefüllt mit Gagel Blumen. Den speziellen Extrageschmack muss man in der ersten Hälfte der Flasche genießen...

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