Wer wir sind, was wir tun und warum alles nie so bleibt, wie es ist.

Wer wir sind, was wir tun und warum alles nie so bleibt, wie es ist.

Nur Mode? – Mitnichten! Wir kreieren und kuratieren. Wir denken und wir experimentieren. Wir beschreiten neue Wege und pausieren. Avantgarde, Mode, Kunst und Philosophie gehen Hand in Hand, oftmals in Schwarz. Die Essenz unseres Tuns? Das Eigenste des Menschen sichtbar zu machen.

Wir sind Stefanie Hofer und Toni Woldrich.

EIGENSINNIG WIEN: MODE UND DESIGN - INSPIRIERT VON PHILOSOPHIE, KUNST UND KULTUR

Wir kreieren handgefertigte Unikate für Eigensinnige. Kollektionen, die mit den unterschiedlichsten Gedanken angereichert sind, die wir in einem experimentellen Prozess Form werden lassen. 

Über die Arbeit im Oversize-Korsett 
Wir denken und agieren innerhalb eines eigens abgesteckten, aber weiten Rahmens. Denn ganz ohne Grenzen verschluckt Kreativität sich an sich selbst. Als Oversize-Korsett könnte man diesen Raum beschreiben, in dem alles sein darf. Ein Raum, in dem wir denken, kreieren, pausieren, verwerfen, dekonstruieren und neu wieder zusammensetzen, in dem wir neue Wege gehen. Der Prozess ist Teil des Produktes; die Ergebnisse überraschen uns manchmal selber.

ÜBER UNSER FAIBLE FÜR MATERIALIEN AUS DER NATUR

Wir verwenden Leinen, Baumwolle und Seide. Merinowolle, Yak, Wollstoffe und Kaschmir. Leder und eigens für uns hergestellte Knöpfe aus Metall, Horn oder Holz. Zeitlose, alle Sinne ansprechende Stoffe und Materialien, die wir gerne in asymmetrischen, avantgardistischen Schnitten zu einem Ganzen fügen.

ÜBER UNSERE SCHWÄCHE FÜR MODE IN SCHWARZ

Schwarz steht für Dauer, Halt, Unkompliziertheit, Minimalismus. Es ist kein Ausdruck des Zeitgeists, denn Zeitgeist ist die Vergangenheit von morgen. Schwarz folgt keinen Trends, ist Nicht-Farbe und dennoch so dicht, kompakt, voll. Es hält sich vornehm im Hintergrund und lässt dem Design, den Schnitten und der Silhouette den Vortritt. Schwarz ist Poesie ohne Worte, mit der wir unsere Unikate schön erzählen können. 

ÜBER GRÖSSEN UND DAS ANFERTIGEN NACH MASS

Weil Designerkleidung nicht nur „Modelgrößen“ vorbehalten sein darf und wir interessante und außergewöhnliche Kleidung für alle Eigensinnigen anbieten, findet sich unter unserem hohem Gewölbe auch stets eine fein kuratierte Selektion an Unikaten in den Größen 54-56 für Herren und 42-44 für Damen. 

Sollten Sie dennoch nichts für sich finden und den Wunsch nach etwas Außergewöhnlichem spüren, fertigen wir gerne Ihr persönliches Unikat an. Mit den von Ihnen gewünschten Stoffen, Knöpfen und Details. In der hauseigenen Schneiderei, handgefertigt, nur für Sie.

EIGENSINNIG WIEN: KURATIERTES MODE-DESIGN AUS DER WELT-AVANTGARDE

Neben den Eigenkreationen hängen ausgewählte Unikate von anderen Brands an unseren von der Decke schwebenden Metallstangen. Mit den dahinterstehenden Kreativen sind wir in lebendigem Austausch – von Daniel Andresen und Simon Hannibal Fischer über Uma Wang und Anna Sosnovska bis zu Koeun Park von Forme d’Expression. Und wir schätzen die Ideen, Leidenschaften, Kopfarbeit und den Eigensinn, die auch in ihren Kreationen stecken.

ARTEFAKTE: ZWISCHEN HANDWERK UND KUNSTOBJEKT

Beseelte, erlesene, rare, mystische Objekte, von Hand gefertigt, die das schon eigensinnig Daseiende sinnlich bereichern ohne jemals nur Kommentar, Ergänzung oder „Accessoire“ zu sein.

Außergewöhnliche Taschen und Portemonnaies, Hüte und Kappen, Parfums und Kerzen, Schmuckunikate und Sonnenbrillen von ebenso eigensinnigen Brands aus der ganzen Welt

STEFANIE X TONI: EIN HARMONISCHER WIDERSPRUCH AUS EMOTION UND VERSTAND

Als wir 2012 eigensinnig wurden, dann auch nur, weil wir es schon längst waren. Angetrieben von dem Wunsch, das zu tun, was uns am meisten entspricht, wagten wir uns ins Unbekannte und fanden in einem der ältesten Häuser am Sankt Ulrichs Platz unser Zuhause. Stefanie konnte ihre Leidenschaft zur Mode ausleben, Toni seine zur Fotografie. Seitdem hat sich die Welt sehr oft um sich selbst gedreht. Heute designt Stefanie selber die Avantgarde-Kollektionen für das eigensinnig, während Toni sich Dinge ausdenkt, die intuitive Verknüpfungen von Ideen aus Philosophie, Kunst, Kultur, Gesellschaft oder Politik sind und die dann auch in die Kollektionen miteinfließen.

STEFANIE UND TONI ERGÄNZEN SICH

Stefanie ist emotional; Toni lässt sich von seinem Verstand leiten. Stefanie lädt sich an Bergen, Wäldern und Sonnenaufgängen auf; Toni braucht die Stadt, eine Zeitung und das Kaffeehaus. Stefanie ist detailverliebte Spezialistin; Toni betrachtet Dinge gerne distanziert und sucht auch dort nach Zusammenhängen, wo scheinbar keine sind. Stefanie und Toni sind wie Anfang und Ende eines Spektrums, das die Welt von eigensinnig beschreibt, die sich stets wandelt und sich immer wieder neu erfindet, denn, wie Heraklit schon sagte: „Die einzige Konstante ist die Veränderung.“

DER ORT ALS AKTEUR: SANKT ULRICHS PLATZ - WIEN

Das Parterre eines der ältesten Häuser Wiens ist der Ort, den wir zum Zuhause von eigensinnig wien machten. Das Haus ist gelegen am pittoresken Sankt-Ulrichs-Platz mit Kopfsteinpflaster, neben einer großen Kirche, wo die Zeit im Wien des Fin de Siècle zu stehen geblieben schien. So unurban es hier wirken mag, sind wir dennoch mitten in der Stadt, ein paar Schritte vom Museumsquartier entfernt. An einem Platz, an dem man ihren ruhigen Puls fühlen kann.

Wer den Showroom mit dem meterhohen Gewölbe betritt, spürt die Verschmelzung vermeintlicher Widersprüche: global und lokal, alt und neu, warm und kalt, männlich und weiblich, Natur und Industriedesign, Handwerk und Kunst. Warme Naturhölzer am Boden relativieren die Härte des rohen Betons an den Wänden. Weiche Lederelemente lassen die kühlen Stahlmöbel fragil und nachgiebig wirken.

EIGENSINNIG WIEN ALS BÜHNE

Aufs Essentielle reduziert und bewusst unperfekt, natürlich wirkend sind all die Möbel und Elemente in moderner Wabi-Sabi-Ästhetik, die sich hier eingefunden haben, um sich wie Requisiten immer wieder neu arrangieren zu lassen. So wird der loftartige Showroom zur Bühne, die wir regelmäßig mit neuen Themen bespielen. Diese wechselnden, temporären Programme und Werke an den Wänden, die eine Atmosphäre von Modegalerie vermitteln, sind inspiriert von den Ideen großer DenkerInnen, KünstlerInnen und PhilosophInnen, die wir ungewohnt miteinander verbinden. 

All das macht das eigensinnig wien zu einer Art Hybrid aus Bühne, Galerie und Geschäft, zu einer Art Organismus, der sich stets selber schöpferisch zerstört, um sich immer wieder neu und anders hervorzubringen.

NUR MODE? MITNICHTEN!

Seit den Anfängen steht eigensinnig wien für gelebte Individualität mit Tiefgang. Es ging uns nie nur um Mode; immer schon haben wir unsere eigenen Gedanken zu philosophischen und gesellschaftlichen Themen eingebracht – in die Kollektionen, die Gespräche mit KundInnen und BesucherInnen, in die Kunst des Kuratierens und in unsere Worte. Bei uns trifft Philosophisches auf Pop-Kultur oder Tiefenpsychologisches auf Ortskunst. Themen und Begriffe wie das Nichts, das Zwischen, Dekonstruktion, negativer Raum oder Chaostheorie und Verknüpfungen davon schwirren nicht nur in unseren Köpfen herum, sondern auch im Raum und in allem, was wir herstellen, auswählen, sagen und schreiben. 

Wir wollen Impulse setzen, aktivieren und zum Querdenken anregen. Wir wollen Eigensinn fördern, auf jede erdenkliche Art und Weise – um das Eigenste im Menschen sichtbar zu machen.